Stadtentwicklung

Politisierung des akustischen Raums

Hörstadt heißt das zentrale Projekt der von Peter Androsch geleiteten Musikabteilung bei Linz 2009, Kulturhauptstadt Europas. Andreas Fellinger hat sich mit ihm darüber sowie über Gramsci, Gott und die Welt unterhalten.

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Interview

Hörstadt heißt das zentrale Projekt der von Peter Androsch geleiteten Musikabteilung bei Linz 2009, Kulturhauptstadt Europas. Andreas Fellinger hat sich mit ihm darüber sowie über Gramsci, Gott und die Welt unterhalten.


Willkommen in der Retro Postmoderne

Versorgerin 80, Dezember 08

Ein Kommentar von ur, servus.at

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Kommentar

Nun sitzen wird also mitten im lila, rosa, grün blinkenden Disneyland der dobuschen Turbo-Kulturentwicklung. Der alten Fassade der Kirchengasse 4 und anliegenden Häusern ist liebevoller Betonraum verordnet worden. Jetzt fehlen noch ein paar designte Möbel, Blumentöpfe und Grasfleckerl auf Rollen, ein paar Überwachungskameras und ein Security Dienst, dass wir uns endlich mit dem trendigen Wiener MQ vergleichen können. Schema F.


Kreativ? Klasse!

Versorgerin #78, Juni 08
2015 will Linz die interessanteste Stadt Österreichs sein. Im Standortwettbewerb sollen „Creative Industries“ für Attraktivität sorgen. Um diese anzusiedeln und zu binden, stehen der Stadt aber große Anstrengungen bevor. Von Andreas Kump

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Artikel

Monocle, ein englisches Magazin und Guide für geschmacksichere Lebensführung, widmete jüngst eine Ausgabe dem „Bauen besserer Städte, Viertel und Wohnorten“. Die Titelgeschichte: Eine Rangliste der 25 lebenswertesten Städte der Welt. Am ersten Platz: Kopenhagen, gefolgt von München und Tokyo. Auf Platz sechs der u.a. mit Sonnenstunden, Mordraten und internationalen Flugverbindungen zustande gekommen Liste findet sich Wien.


"Glasschock!"

Versorgerin #78, Juni 08

Christian Wellmann hat ihn. Und Linz die Bauwut.

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Artikel

Gedanken zur Baugrube 4020 lassen mich in eine wütende Starre verfallen. Ein Thema, inzwischen so umfassend wie das Neue Testament. Mein Leben wird dadurch immer mehr zur Baustelle ohne Ablaufdatum. Jeden Tag neue in Beton gegossene Luftschlösser. Dreckiger Lärm. Modernisierungswahn manifestiert in Prunkbauten und einer cleanen Stadtansicht für sonnige Konsumfreudigkeit. Ablenkung vom Wesentlichen durch Armutszeugnisse in den Disziplinen Kunst, Kultur und Architektur.


Odyssee 2009 Kulturhauptstadt Europas

Gedanken zur Leitkulturhauptstadt 2009 von Tanja Brandmayr
erschienen in KUPFzeitung 125/08

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Kolumne

Über Linz09 Kritik zu formulieren, fällt schwer, da sich aus Sicht des Kulturschaffens vielerlei schwer zu handhabende Diskrepanzen aufgetan haben: während man sich etwa seitens der Intendanz an Reibereien wachsen sieht, bedeuten diese Reibereien für lokale Kulturschaffende in vielen Fällen einen schlichten Ausschluss aus dem Geschehen, logischerweise je mehr von vorneherein dafür umso nachhaltiger.


Town in Fear

Versorgerin #77, April 08

Wer bestimmt, wer sich im öffentlichen Stadtraum aufhält? Von Franz Fend

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Artikel

Manchmal passieren Dinge, die selbst erfahrene MedienrezipientInnen in Staunen versetzen. Die Linzer Rundschau, ein Blatt von dem man das nicht vermuten würde, hat sein Herz für die Obdachlosen entdeckt. Auf einer ganzen Seite wurden kürzlich Sozialvereine vorgestellt, die sich der Probleme der Obdachlosen annehmen, es kamen Sozial-Experten zu Wort, die betonen, dass die „sichtbaren Obdachlosen nur die Spitze des Eisbergs“ seien.


Wem gehört die Stadt? Teil 3

Welchen Eindruck haben Linzer Bürgerinnen und Bürger zu den Bautätigkeiten im Vorfeld zu Linz 09? Eine Momentaufnahme.

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Radiobeitrag

Mag. Dr. Peter Arlt, Stadtforscher im Bereich Stadtplanung tätig, im Telefoninterview zum Thema Bauwut in Linz, Kultur und Hauptstadt. (Eigendefinition: "Des weiteren praktizierend Ziegelschupfen, Schichtarbeiten, Autostoppen, Behinderte betreuen, Schilehrern, Drachenbauen, Arbeitslosensein, Sennen, Stipendieren, Vater sein, Jurieren, ...)

Und zu Gast in der FROzine Gerhard Brandl (Galerie März) zum Thema Neugestaltung des "Prunerplatzes" unter Einbeziehung der Anrainer. Wann entstand das Projekt und wie war die Entscheidungsfindung?

Durch die Sendung führt Richard H. Paulovsky


Wiltrud Hackl verkleidet sich als Martin Heller und schreibt einen Text.

In dieser Ausgabe wurde Wiltrud Hackl eingeladen, die Kolumne "Odyssee 2009" zu schreiben.
erschienen in KUPFzeitung 124/08

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Kolumne

Bin ich froh. Ich freu mich ja so, wenn das endlich losgeht und dann wieder vorbei sein wird. Länger hält die Spannung ja keiner aus. Unerträglich ist das. Eigentlich mag ich mir gar keine Gedanken mehr machen zum Thema. Schlafen will ich und träumen. Ein wenig herumsitzen da an dieser Donaulände, wenn es da nicht soviel von diesem Metallzeug hätte. Oder auch mal in den Winterhafen spazieren gehen. Wenn der nicht soweit weg wäre. Und dann will ich essen gehen. In eins der Restaurants. Wenn die überhaupt geöffnet haben.


Wäscheleinen im globalen Dorf

Versorgerin # 74, Juni 07

Eugenie Kain über Kontinuitäten und Brüche des Lebens in Linz.

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Artikel

„Lebt wieder in Linz“. Was heißt das? Hat schon einmal in Linz gelebt, muss dann woanders gelebt haben, lebt wieder in Linz. Warum? Ist dieses „wieder“ jetzt endgültig? Nein.


Melkt die EU!

rät Doris Rögner, aber stellt euch nicht hinter sie!
erschienen in KUPFzeitung 121/07

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Kolumne

Hauptstadt. Ein Begriff und eine Einrichtung mit langer Tradition. Nicht gerade ein Reizwort, um auf der Stelle eine kontroversielle Diskussion auszulösen. Im Sinne der Regierenden sicher eine nützliche Einrichtung, von den Regierten im allgemeinen ebenfalls als solche wahrgenommen und akzeptiert, bietet eine Hauptstadt darüber hinaus Möglichkeiten der Repräsentation und der Identifikation. Dies gelingt nicht allen Hauptstädten gleich gut.


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