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Linz0nein

(Jänner 09) Pünktlich zum Start des Kulturhauptstadtjahres wird von „Linz0nein“ das alternative „Programmbuch 4/3“ herausgegeben: Inhalt werden all jene von Linz09 abgelehnten oder zurückgezogene Projektideen sein, deren AutorInnen der Überzeugung sind, dass sie unbedingt veröffentlicht werden sollten. Die ProgrammbuchmacherInnen Robert Hinterleitner und Belinda Hofer im Interview.

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Interview

„Längst haben wir gelernt, dass nicht jede abgelehnte Idee schlecht und nicht jede realisierte Idee neu ist“ – das zu verdeutlichen, war unter anderem Ansatz des Projekts Programmbuch 4/3. Hat sich das alternative Potential für euch bestätigt oder auch differenziert?


Kunst zwischen Verwaltung und Identität

(Nov 2008) Kultur zwischen politischer Bedeutungslosigkeit und identitätstiftendem Faktor: Im Oktober startete die Universität für Angewandte Kunst eine Initiative, die ein eigenes Kunstministerium für Österreich einfordert. Rektor Gerald Bast im Mailinterview mit Tanja Brandmayr.

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Interview

Es geht bei dieser Forderung nach einem eigenen Kunstministerium mehr als nur dem symbolischen Stellenwert von Kunst, vielmehr um eine reale Aufwertung von gesellschaftlichem Stellenwert und die ökonomischen Arbeitsgrundlagen für KünstlerInnen und Kulturschaffende. Wie prekär ist die Lage der Kunst in der Kulturnation Österreich aus ihrer Sicht – im gesellschaftlichen Stellenwert und in den ökonomischen Grundlagen?


Am Strom der Glückseligkeit

Die Donau fließt als einziger Strom Europas gen Osten, Richtung Schwarzes Meer. Ein Meteoritenschauer hat ihr einst den ungewöhnlichen Weg zwischen Schwarzwald und Bayrischem Wald vorgegeben. Randskizzen zur Donaukultur, von Wolfgang Schmutz.

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Artikel

In ihrem Oberlauf verlässt die Donau streckenweise auch die Oberfläche, versickert und speist so auch den Rhein durch den porösen Kalk mit Wasser. In der schwäbischen Alb hat der Rhein, der als einziger Alpenfluss nach Norden fließt, einst ihre Zuflüsse geerbt. Bis zum „Abfressen“ des Gebiets speisten sie mehrheitlich die Donau.


Zwischen Tiefenrausch und Nachhaltigkeit

(Mai 2008) Nach der vorjährigen „Schaurausch“-Ausstellung zeigt „Tiefenrausch“ als zweiten Teil der dreiteiligen „Rausch“-Kooperation vom O.K und Linz09 dieses Jahr ein breit gefächertes Spektrum von Kunst in den Tiefen der Stadt. Das Gespräch entwickelte sich in weiten Teilen zu Reflexionen über Linz09: Christian Herzenberger im Interview mit Rainer Zendron, stellvertretender Rektor der Kunstuniversität und vom O.K beauftragter Kurator der Schau.

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Interview

Wie steht es um die Kunstuniversität und Linz 09? Eine symbiotische oder mehr eine synthetische Beziehung?

Rainer Zendron: Bis Dato gibt es kein Uni-Projekt mit Linz 09. Obwohl natürlich eine große Anzahl an Projektvorschlägen eingereicht wurde. Aber es konnte keinerlei Einigung erzielt werden.

Dann ist wohl die Kunstuni bei ‚Tiefenrausch’ weniger Wegbereiter, als Wegbegleiter?


Das Gesicht des Wassers

(April 2008) Wasser hat im stetigen Dahinströmen den Charakter des Endlosen, ist in seinem Kreislauf Sinnbild des Zyklischen. Marina Koraiman thematisiert im Tanztage Labor das Wasser zwischen „Recht des Menschen“ und „Recht der Natur“ und testet vor allem in Bild und Bewegung seine artifiziellen Eigenschaften. Tanja Brandmayr spricht mit Marina Koraiman über arbeiten und leben in Linz.

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Interview

Nomos Physis heißt dein Stück, das beim heurigen Tanztage Labor gezeigt wird. Dabei geht es laut Programmheft um die formende Kraft des Wassers – um Zeit, Landschaft, Mensch und Natur. Um gleich in Medias Res zu gehen, was bedeutet in diesem Zusammenhang Nomos Physis?


"Reibereien sind gut"

(April 2008) Intendanz von Linz09 böse, freie Szene arm? Christian Pichler im Gespräch mit „Fuckhead“-Frontmann und Multikünstler Didi Bruckmayr - über Kuscheligkeit, Kommunikation und Konflikte.

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Interview

Kürzlich, so war in Ö1 zu hören, gab´s einen Auftritt von dir und Willi Resetarits. An welchen künstlerischen Projekten arbeitest du derzeit?


Im Labyrinth der Kommunikation

(Feb 2008) Im Theater Phönix hatte im Jänner Andreas Jungwirths „Volksgarten“ Premiere. Im Gespräch mit Julia Binter gab Regisseur Alexander Kratzer anhand der Protagonisten Einblicke in das konfligierende Potential der Verständigung zwischen Ehepartnern und das ambivalente Verhältnis von Linz09 zur Linzer Künstlerszene.

Format: 
Interview

Es ist eine Crux mit der lieben Kommunikation. Jeder verständigt sich, will verstanden oder einfach einmal in Ruhe gelassen werden. Doch ob man nun möchte oder nicht, man kommuniziert immer. Das provoziert mitunter nicht nur im Alltag Missverständnisse und infolgedessen Konflikte.


Lifestyle und Eleganzproblem

(Feb 2008) Linz09 wird eine eigene Spielstätte betreiben. Weil sich die Logistik-Halle an der Franckstraße als ideale Heimat für Linz09 Kunst und Kultur erweist, wird mit dem Eigentümer ÖBB verhandelt. Martin Heller lässt Norbert Trawöger noch während des Gesprächs alle Fragen dazu vergessen.

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Artikel

Zehn Minuten vor dem vereinbarten Termin treffe ich im Linz09-Hauptquartier ein, um Martin Heller über den aktuellen Stand in Sachen „Spielstätte“ zu befragen. Nach fünf Minuten bedeutet mir eine sympathische Vorbotin, dass es eher zehn nach werden wird. Die Zeit verging rasch und trotzdem schien es immer noch zu früh für meine Fragen, denn meine beabsichtigte Frage schmetterte gleich an Hellers “Wir kommunizieren über die Spielstätte im Detail erst dann, wenn wir weiter sind“. Ach so, dachte ich mir und überlege, womit der angebrochene Fragenachmittag noch zu retten sei.


Ist Linz subversiv?

(Dezember 2007) Im Oktober wurde von Linz 09 das Programmbuch 1/3 präsentiert. Es wurde damit „eine erste Vorschau auf 88 bereits feststehende Programmpunkte im kommenden Jahr sowie im Kulturhauptstadtjahr“ gegeben. spotsZ hat eines der 88 Projekte ausgewählt, Tanja Brandmayr befragt Harald Schmutzhard und Barbara Pitschmann von Social Impact über „Subversivmesse“, Subversion und Macht.

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Interview

Kannst du über die Definition von Subversion etwas sagen, über euer Selbstverständnis, bzw. auch über konkrete Programmpunkte, die geplant sind?


Burnout Biennale

Im Kulturbetrieb gibt es eine Biennale - oder fallweise Triennale - der kaum Beachtung geschenkt wird: In unterschiedlich dichten Wellen werden die Geschäftsführungen vieler Kulturinitiativen ausgeschrieben – manchmal vereinzelt, manchmal in überraschendem Umfang: heuer KAPU, Radio FRO, FIFTITU%, qUjochOE, Pangea, MAIZ - Stadtwerkstatt und KUPF wurden letztes Jahr neu besetzt. Von Harald Schmutzhard, Nov 2007.

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Artikel

Die verwunderlich hohe Fluktuation im auf den ersten Blick sehr attraktiven Arbeitsfeld Kulturmanagement wirft Fragen auf. Wechseln erfolgreiche ManagerInnen in noch attraktivere Positionen oder ist das Burnout-Syndrom (Managerneusprech) für die hohe Fluktuation verantwortlich?
Einen kurzer Rundruf unter GeschäftsführerInnen der freien Szene verkneife ich mir – ich kann mir auch so den tiefen Atemzug der KollegInnen vorstellen, bevor ich eindeutige Antworten auf meine Frage erhalten würde. Also Telefonkosten und Zeit sparen und retour zum Hausverstand.


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